Wieder Spannung bei der Wei(h)nnachtslesung

Mit der Wei(h)nnachtslesung klang das Jahr in der Patronatskirche aus.

In stimmungsvoller Atmosphäre lasen Volker Abel und Herbert Burmeister Geschichten zum Nachdenken und zum Schmunzeln.

Erstmals wurde der Abend auch musikalisch begleitet. Paula und Frieda Appel sorgten am Klavier für eine wunderschöne Umrahmung der Lesung. Vierhändig und Solo bewiesen sie ihr beachtliches Können und trugen zum Erfolg des Abends wesentlich bei.

Volker Abel trug wieder wahre Geschichten vor. Den Umgang mit einem drohenden Vulkanausbruch durch die Politik konnte man kaum begreifen, aber er hat sich so zugetragen. Das die Geschichte zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreicht, nimmt ihr leider nichts von ihrer Aktualität.

Erfrischend dagegen, wie zwei alte Menschen zueinanderfinden und ein unbeschreibliches Glück erleben. Man wünscht sich, dass es allen alten Menschen so geht.

Herbert Burmeister las wieder Krimigeschichten. Die erste handelte von einem „Bankraub“, der sich als geschicktes Ablenkungsmanöver herausstellt. Die zweite von einer mordlustigen Mutter und die dritte von einem sich vernachlässigt fühlenden Kätzchen.

Wer selbst noch einmal nachlesen will, der Titel des Buches lautet: „Glöckchen, Gift und Gänsebraten“.

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