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Johann Baptist Joseph Maximilian Reger wurde am 19. März 1873 geboren. Das war Anlass für den Pianisten Richard Fischer, ihm genau zum 150. Geburtstag sein Konzert zu widmen, in dem er den von Reger hoch geschätzten Bach mit 2 Präludien und auch Franz Schubert mit seiner H-Dur Sonate zu Gehör brachte.

Reger beschreibt seine Kompositionen als technisch sehr schwer, die oft Interpreten abschrecken. Reger: „…es gehört ein über die Technik souverän herrschender geistvoller Spieler dazu … Man macht mir oft den Vorwurf, dass ich absichtlich so schwer schreibe; gegen diesen Vorwurf habe ich nur eine Antwort, dass keine Note zu viel darin steht.“

Richard Fischer hat sich diesem Anspruch gestellt und überzeugte die begeisterten Zuhörer in der voll besetzten Patronatskirche an diesem Konzertabend nicht nur als Pianist, sondern auch als Moderator, der die Zuhörer auf die Eigenarten von Regers „Variationen und Fuge über ein Thema von J. S. Bach“ musikalisch einstimmte und natürlich viel über Reger selbst erzählte.
Marlis Krägel

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