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Das Konzert begann aus aktuellem Anlass mit einem „Ukrainischen Nationalgebet“ von der Empore der Kirche. Seit 2005 spielen die “gelernten Sinfoniker” gemeinsam im „Hauptstadtblech“ und fühlen sich in allen Stilepochen wohl.

So brachten sie am 26.01.2023 dem zahlreich erschienenen und froh gestimmten Publikum barocke und moderne Musik genauso zu Gehör wie Blues, Tango und Filmmusik.
Tom Pielucha (Trompete, Flügelhorn, Piccolo-Trompete, Opern-Experte) beeindruckt mit seiner „deutschen Trompete“ und dem ihr typischen klaren Klang.
Johannes “Hubi” Huprich (Trompete, Flügelhorn, Piccolo-Trompete) ist auch mit einer klassischen Ausbildung offen für andere Einflüsse und hat sich zum Jazzspezialisten entwickelt.
Michael “Micha” Knake (Posaune) spielt in verschiedenen Formationen und Orchestern, arbeitet als Dozent u.a. mit der Alexandertechnik (Atmung, Haltung und Präsenz), spielt von Alter Musik bis Jazz und dirigiert Blasorchester und Posaunenchöre.
Steffen “Smuut” Grasse (Tuba, Mikrofon) verpasste dem bunten musikalischen Spektrum des Konzertes mit seiner Moderation einen roten Faden, was ihm sehr unterhaltsam gelang.
Der 5. im Bunde war der temperamentvolle Italiener Francesco Lillo (Horn), der seit einem Jahr dabei ist.


Steffen Grasse nahm das begeisterte Publikum mit auf eine Reise um die Welt und durch die Jahrhunderte . Ausgangspunkt war Hamburg mit barocker Musik von Telemann und Buxtehude. Dann ging es mit der Ouvertüre zum „Barbier von Sevilla“ nach Italien, weiter in den hohen Norden mit 3 norwegischen Volksliedern, von dort nach Berlin mit K. P. Bruchmanns „Cinq pour Cinq“, einem besonderen musikalischen Moment.


Im 2. Teil des Konzertes führte uns die Musik nach Amerika mit der „West Side Story“, nach Lateinamerika zu Williams „Basin Street Blues“ (wieder ein musikalischer Höhepunkt), zu Piazollas Tango nuevo „Oblivion“, der für Michael Knake mit seiner Posaune extra arrangiert wurde.


Das Kabinettstückchen des Abend aber gelang den 5 Musikern auf der Rückreise nach Europa mit ihrer Filmmusik „Männerfilme“.

Klar, dass sie dann noch 2 geforderte Zugaben der gut gelaunten Zuhörer erfüllen mussten, ehe dieser 1. Konzertabend der Kultur-Reihe zu Ende ging.

Kommt doch einfach einmal wieder!
Marlis Krägel

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