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Schulzendorf feierte in diesem Jahr sein 650-jähriges Bestehen und so ganz nebenbei sieht auch die „Schulzendorfer Kulturreihe“ auf nun schon 30 Jahre Erfolg zurück, davon seit dem 15.09.2005 in der Patronatskirche.
Zur letzten Veranstaltung der Reihe 2025 am 20.11.2025 strömten die Zuschauer nur so, denn sie wurden durch die Musik in die 30er- und 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts versetzt und genossen begeistert diesen Abend.
Dafür trugen die Musiker des Abends die Verantwortung, allesamt im Anzug brachten sie den Sound des klassischen Swing zurück auf die Bühne und zeigten in virtuosen Solos, dass sie exzellente Jazzmusiker voller Spielfreude und auch Witz sind.
Heiko Grumpelt (Bass und Leiter der Gruppe), Kenneth Berkel (Jazzpianist, der mit 6 Jahren anfing Klavier zu lernen und mit 10 Jahren bereits Jazz spielt), Martin Auer (Jazztrompeter und Lehrbeauftragter der Musikhochschule Leipzig), Fredi Gebhardt (Gitarrist, mischt den Gypsyswing mit modernen Ideen und Harmonien auf) und Johannes Metzger (Jazzschlagzeuger und vielfacher Preisträger) wurden vom Publikum von Anfang an mit viel Applaus bedacht.
Der ungewöhnliche Name der Gruppe nimmt Bezug auf den „Savoy Ballroom“, einem Tanzclub im New Yorker Stadtteil Harlem, der von 1926 bis 1958 existierte und ein Ort war, an dem Menschen zusammen tanzen und feiern konnten – unabhängig ihrer Herkunft. Er hatte einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Jazzmusik, denn hier spielten die bekanntesten Swingbands der Zeit. Er bleibt das Symbol der Swing-Ära.
Nun, tanzen war in der Patronatskirche nicht möglich an diesem Abend, trotzdem standen die Füße nicht still und die Händen erklatschten sich begeistert die Zugabe „Und der Haifisch…“.
Marlis Krägel