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Carl und Ferdinand Busch – sie gestalteten die Patronatskirche aus

Carl und Ferdinand Busch – sie gestalteten die Patronatskirche aus

Der Tag des offenen Denkmals 2014 war der Farbe gewidmet. Unser Verein nahm dieses Thema zum Anlass, um am Vorabend des Tages eine Veranstaltung zur Kirchenmalerei der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert durchzuführen. Im Mittelpunkt standen Carl und Ferdinand Busch, die 1912 im Zusammenhang mit dem Anbau der Apsis für die Ausgestaltung der Patronatskirche sorgten. Carl schuf die  Fenster, die leider im II. Weltkrieg zerstört wurden. Sein Bruder Ferdinand malte die Kirche aus. Beiden ist auch eine Ausstellung gewidmet. Als Gast konnten wir erneut die Restauratorin Annett Xenia Schulz begrüßen. Sie hielt den Hauptvortrag des Abends „Die Kirchenmaler und ihre dekorativen Gestaltungen in den brandenburgischen Kirchen von 1852 bis 1942“. Über die Kirche in Görne, die von Robert Sandfort ausgemalt wurde, sprach Herr Kluge. Lange Zeit waren wir davon ausgegangen, dass Robert Sandfort auch unsere Kirche ausgestaltet hat. An diesem Abend und am Tag des offenen Denkmals konnten auch Originalfenster von Carl Busch besichtigt werden, die aus der katholischen Kirche Königs Wusterhausen stammen. Wir bedanken uns herzlich für diese Leihgabe. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an, die den Abend erfolgreich abrundete. Der Tag des offenen Denkmals führte viele Beucher in unsere Patronatskirche, die mit viel Interesse die Ausstellung „Die Malerei der Gebrüder Carl und Ferdinand Busch“ zur Kenntnis nahmen. Dr. Heidi Burmeister gestaltete die Ausstellung über die Gebrüder Busch. Hielt den Hauptvortrag: die Restauratorin Annett Xenia Schulz. Zahlreiche Besucher folgten interessiert den Vorträgen. Auch die Kirche in Görne hat ihre Förderer: hier Herr Kluge. Ein profunder Kenner der Kirchengeschichte: Altpfarrer Gändrich. Tag des offenen Denkmals Ein Original von Carl...

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Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Es ist schon eine gute Tradition, dass unser Verein sich am Tag des offenen Denkmals beteiligt. Das Thema lautete in diesem Jahr „Unbequeme Denkmale?“ Wir nahmen den 100. Jahrestag der Errichtung des Denkmals für die Befreiungskriege auf dem Dorfanger zum Anlass und stellten es  in den Mittelpunkt. Besser gesagt, die Reste, die von ihm übriggeblieben sind. Heidi Burmeister, Herbert Burmeister und Irene Robus hatten die notwendige Forschungsarbeit geleistet, um den Schleier des Vergessens etwas zu lüften. Die Erkenntnisse finden sich auf zehn Tafeln wieder. Sie  geben Auskunft wann und aus welchem Grund das Denkmal errichtet wurde, was 1813 geschah und wie Schulzendorf einbezogen war. Weiterhin informieren sie über die Würdigungskultur, die auf dem Denkmal Geehrten und über die Vermutungen, wo das Denkmal geblieben ist. Ein herzlicher Dank gilt Pfarrer Kahlbaum, der uns Einsicht in die Kirchenbücher gewährte. Ebenso der Gemeinde Schulzendorf, die die Originalbauakte des Denkmals zur Verfügung stellte und die Ausstellung finanziell unterstützte. Besonders gefreut haben wir uns über das große Interesse an der Ausstellung. Über 60 Besucher nutzten den Tag, um sich mit den Forschungsergebnissen vertraut zu machen. Einige erwarben den Tourentaler mit der Nummer 255, der unsere Patronatskirche zeigt. Die Ausstellung kann noch einige Zeit besichtigt werden. So während der Kulturreihe am 12. September und nach Vereinbarung (033762-40959).   [nggallery id=45]  ...

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