Rückblick

Kultur in der Patronatskirche – Some Handsome Hands

Kultur in der Patronatskirche – Some Handsome Hands

Ein Klavier, 88 Tasten, sechs Hände – fanden sich während des Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Dieses weltweit bekannte und einzigartige Klaviertrio vereint die drei Pianistinnen Anne Salié, Xenia Kourkoumeli und Alina Pronina an nur einem Instrument! Vor ausverkauftem Haus spielten sie von anspruchsvoller Klassik über Moderne bis zum Crossover alles mit Witz und Virtuosität. Bis dahin war wahrscheinlich den meisten Zuhörern noch nicht bewusst, dass es 6-händige Klaviermusik seit der Barockzeit gibt. Bei manchen Stücken glaubt man, ein ganzes Orchester zu hören (z.B. bei Mozarts Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit“ oder beim Säbeltanz aus dem Ballett „Gayaneh“ von Aram Khachaturian). Einige Stücke wurden speziell für das Trio geschrieben, so z.B. auch die Stücke von Manfred Schmitz, dessen Musik schon oft in der Patronatskirche zu hören war und bei der die Pianistinnen dem Publikum bei der „Romantik Meditation“ zeigten, dass man auch auf dem Flügel liegend spielen kann. Nebenbei erfuhren wir, dass es bald eine Biografie von Manfred Schmitz geben wird, denn dessen Frau und Biografin waren auch unter den Gästen. Die Biografie wird gewiss ein Stück Musikgeschichte. Wir freuen uns darüber, dass auch Künstler, die in der Patronatskirche auftraten, an diesem Buch mitschreiben. Begeistert reagierten die Gäste aber auch über das „Vorprogramm“. Maddox Marsollek, ein 4-jähriger Junge, spielte dem erstaunten Publikum kleine Werke u.a. von Bach und Mozart gekonnt vor und erhielt von vielen Besuchern in der Pause und am Ende des Konzertes großes Lob. Wir freuen uns schon auf sein Spiel zum „Podium junger Künstler“ am 14.10.2018 um 16 Uhr in der Patronatskirche. Marlis Krägel...

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Tenöre4you

Tenöre4you

Toni Di Napoli und Pietro Pato nahmen nun schon zum 2. Mal die Zuhörer in der voll besetzten Patronatskirche auf eine musikalische Reise mit, die die schönsten Opern-, Operetten- und Musicalmelodien, Popsongs, Filmmusiken, Volkslieder und Schlager auf eine unterhaltsame Weise miteinander verband. Die beiden Tenöre sind nicht nur gute Sänger, sie verstehen es, eine unterhaltsame Show zu inszenieren. So tauchten sie die Apsis je nach Inhalt der Lieder in effektvolles blaues oder rotes Licht, zeigten zu Filmmusiken auch die Filmausschnitte hinter sich auf der Leinwand (z.B. Titanic, Pate, Phantom der Oper) und ließen bei den typischen italienisch geprägten Titel ihre Filme laufen, in denen sie selbst durch die italienischen Städte (z.B. Rom) flanieren. Sie verstanden es auch, das überraschend gut singende Publikum zum Mitsingen zu aktivieren (z.B. bei Ey-ey-ey-ey, let it bee, ce sera), so dass von Anfang bis zu den Zugaben eine wunderbare Stimmung herrschte, wozu auch die wirklich gut ausgewählten Titel beitrugen. Es war ein schöner Abend, wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei einer der nächsten Tourneen. Marlis...

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Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Das bundesweite Thema des diesjährigen Tages des offenen Denkmals lautete: „Entdecken, was uns verbindet.“ Unser Verein nutzte die Gelegenheit, um nach Gemeinsamkeiten zwischen unserer Kirche und den Kirchen unserer Partnergemeinden Vinoř und Kargowa zu suchen. Aus den Partnergemeinden hatten wir Bildmaterial über ihre Kirchen und Texte zu ihrer Historie erhalten. Die Gemeinsamkeiten offenbarten sich nicht auf den ersten Blick. Die Kirchen sind unterschiedlich alt. Sie haben jeweils einen anderen Baustil. Die Kirchen von Vinoř und Kargowa sind katholische Kirchen, aber die Kirche in Kargowa wurde ursprünglich als evangelische Kirche gebaut. Blickt man tiefer, fallen Gemeinsamkeiten auf. Alle drei Kirchen wurden gebaut, weil ihre Vorgängerkirchen für die wachsenden Gemeinden zu klein wurden. In alle drei Kirchen wurden historisch wertvolle Gegenstände aus den Vorgängerbauten übernommen. In ihnen äußert sich der Zauber historischer Kontinuität. Die Kirchen in Vinoř und Schulzendorf tragen die Handschrift bedeutender Architekten – František Kanka und Friedrich August Stüler. Die Kirchen in Kargowa und unsere Patronatskirche hatten den selben Patron – das preußische Königshaus Hohenzollern. Glocken der Kirchen in Vinoř und Schulzendorf wurden für Kriegszwecke abgenommen und eingeschmolzen. Die Kirche in Kargowa wurde wie unsere zeitweise als Lager genutzt. Nicht zuletzt dokumentieren  alle drei Kirchen die Geschichte ihres Ortes. Sie gehören zu den ältesten Gebäuden und erwiesen sich als fester Punkt in den Wirren der Zeiten. Zudem werden sie alle durch bürgerschaftlichen Engagement erhalten und bewahrt. Über 80 Interessierte besuchten die Ausstellung, viele von Ihnen folgten der Darstellung von Dr. Heidi Burmeister und des Bürgermeisters von Vinoř František Švarc, den wir als Gast begrüßen durften.  ...

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Ein Orgelkonzert in der Kreuzkirche

Ein Orgelkonzert in der Kreuzkirche

Die evangelische Kirchengemeinde und unser Verein luden am 8. September gemeinsam zu einem Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung der Orgelempore in der Patronatskirche ein. Das Konzert fand in der Kreuzkirche statt, in der sich die Remler-Orgel seit 1986 befindet. 1868 bestätigte die Königliche Hofkammer 127 Taler für die Anschaffung einer Orgel für die Patronatskirche. Orgelbauer Wilhelm Remler erklärte sich bereit, die Orgel zu bauen. 1869 wurde sie eingebaut. Das Konzert fand am Vorabend des „Tages des offenen Denkmals“ statt, welches unter dem Motto stand:„Entdecken, was uns verbindet“. Peter Aumeier (Orgel) und Juliane Kunzendorf (Sopran) nahmen die Entstehungszeit der Orgel zum Anlass, insbesondere die Register der romantischen Orgel zu ziehen. Aber nicht nur ein Konzert mit romantischen Musikwerken, in dem u.a. auch Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Gounod und Rheinberger erklangen, erfreute die Zuhörer. Pfarrer Kahlbaum reizte als Moderator die Lachnerven mit Anekdoten zur Entstehungsgeschichte der Orgel, als er das Verhältnis zwischen Pfarrer und Küster schilderte und vom Versuch des Küsters, eine Gehaltszulage vom König zu erwirken, da er ja nun auch noch Organist sei. Frau Dr. Burmeister hatte diese amüsanten Geschichten bei der Recherche über die Orgelgeschichte entdeckt. Zum Abschluss des Konzertes sangen alle das Lied „Lobet den Herren“, das zur Einweihung der Orgel 1869 von der Gemeinde damals auch gesungen wurde. Anschließend lud die evangelische Kirchengemeinde alle Gäste zum Gespräch bei einem Glas Wein ein. Damit klang ein gelungener Abend in angenehmer Atmosphäre aus. Marlis Krägel/ Herbert Burmeister Schreiben der Königlichen Hofkammer an den Küster Zernik „Auf die Eingabe vom 9. October v. J. eröffnen wir Ihnen, das wir uns nicht veranlasst finden, Ihnen für das Spielen der Orgel in der Kirche Schulzendorf eine zusätzliche Remuneration (Vergeltung, Gabe, Lohn – H.B.) aus der Schulzendorfer Kirchgasse zu bewilligen, da Sie ohne Orgel zum Vorsingen beim Gottesdienst verpflichtet seien würden, und Ihnen durch die von Ihnen selbst gewünschte Anschaffung der Orgel nicht eine Erschwerung Ihrer Mühenaufwendung sondern im Gegentheil eine Erleichterung zu Theil geworden ist. Ihr Anspruch auf Bewilligung einer Remuneration kann daher nicht für begründet erachtet werden. Berlin den 14. Januar 1870 Aus dem Kirchenarchiv...

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Kultur in der Patronatskirche – Dagmar Flemming

Kultur in der Patronatskirche – Dagmar Flemming

Geschichten vom Roten Drachen, dem Schwarzen Hund, König Artus und den vergessenen Kelten hörten die Besucher des Konzertes am 30.08.2018, als Dagmar Flemming mit der seltenen dreireihigen Walisischen Harfe und der Keltischen Hakenharfe wieder einmal zu Besuch in der ABO-Reihe war. In der Konzertlandschaft stellen beide eine Rarität dar, da nur wenige Harfenisten diese Instrumente beherrschen. Dagmar Flemming stellte beide Harfen in ihrer Funktionsweise und Entstehungsgeschichte vor und nach dem Konzert konnten die Besucher noch selbst versuchen, die Harfen zu spielen. In ihrer witzigen Moderation erfuhren die Zuhörer Vieles über die Kelten, Waliser, Druiden, Könige, Barden, Minenarbeiter, Halloween, Cornwall, Insel Man, Galizien und Wikinger gespickt mit spannenden mythologischen Geschichten – und dann noch diese wunderschöne Harfenmusik dieser Zeit. Waren zu diesem Konzert schon viele neugierige Besucher gekommen, beim versprochenen nächsten Konzert werden gewiss noch mehr da sein, denn die beste Reklame ist die mündliche. Marlis...

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Die 15. Landpartie führte nach Bestensee

Die 15. Landpartie führte nach Bestensee

33 Interessenten fanden sich am 25. August vor der Sport-und Mehrzweckhalle ein, um an der 15. Landpartie teilzunehmen. Die meisten von Ihnen schwangen sich auf ihre Räder und machten sich auf den Weg über Miersdorf, Hoherlehme, den Funkerberg, durch Königs Wusterhausen, Zeesen nach Bestensee. Zunächst stärkten sich alle im Restaurant „Bel lago“. Dann ging es zur Besichtigung in die Kirche. Begrüßt wurden wir mit Orgelmusik auf der Sauerorgel. Die Brüder Peter und Christian Klose machten uns mit Sachkenntnis und Humor mit der Geschichte der Kirche und dem Gemeindeleben in Bestensee vertraut. Danach ging es auf den Heimweg. Eine Gruppe machte noch einen Abstecher über Krummensee, die andere fuhr auf direktem Weg in die Patronatskirche. Dort wurden wir mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen empfangen. Herzlichen Dank an die vier fleißigen Helferinnen, die alles vorbereitet hatten. Dr. Heidi Burmeister sprach über die Vorhaben unseres Vereins und rundete so einen aktiven und erlebnisreichen Tag ab. Herzlichen Dank auch an Pfarrer Baumann, der die Vorbereitung der Landpartie unterstützte....

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