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Ernst Bier und die Mack Goldsbury Group – ein musikalischer Genuss

Ernst Bier und die Mack Goldsbury Group – ein musikalischer Genuss

Auch der dritte Jazzabend war ein voller Erfolg. Wieder war das Konzert ausverkauft. Wer Ernst Bier nicht kennt, hält ihn wohl kaum für einen Jazzmusiker. Aber spätestens wenn er voll in seinem Schlagzeugspiel aufgeht, weiß man, dass er zu den Besten zählt. Mit den US-Amerikanern Mack Goldsbury (Saxophon) und Reggie Moore (Piano), dem polnischen Trompeter Maciej Fortuna und dem deutschen Bassisten Stefan Weeke hatte er hervorragende Musiker an seiner Seite. In dieser klassischen Besetzung bot das Quintett dem Publikum einen wunderbaren Abend, der von viel Applaus begleitet war. Auch die Musiker fühlten sich in der Patronatskirche sehr wohl und bedankten sich mit zwei CD’s. Wer an diesem Abend nicht kommen konnte, kann sie demnächst in der Bibliothek ausleihen.   [nggallery id=9]...

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Drei verrückte Jungs

Drei verrückte Jungs

„Wahnsinn“, so bezeichneten Besucher des zweiten Konzerts den Auftritt der österreichischen Gruppe „David Helbock’s Random/Control. Eine Aussage, die dem Abend mehr als gerecht wird. Die drei Künstler boten ein Feuerwerk des Jazz. Welches Blasinstrument kam eigentlich nicht zum Einsatz? Selbst das Alphorn fehlte nicht. Mitunter spielten Johannes Bär und Andreas Broger sogar zwei Instrumente gleichzeitig. Aber auch in schnellstem Wechsel der Instrumente nacheinander war ihr Auftritt beeindruckend. Der „Kopf“ der Band David Helbock begeisterte am Piano. Zeitweise brachte er das Klavier zum Klinge ohne die Tasten zu benutzen. Von ihm stammt auch die Mehrzahl der Kompositionen. Er habe mal ein Jahr jeden Tag ein neues Stück komponiert. Herausgekommen ist weit mehr als Massenware. Als Zugabe bewiesen die drei dann auch noch, dass selbst animalische Schreie ein musikalischer Leckerbissen sein können. Ein rundum gelungener...

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Pascal von Wroblewsky begeisterte zum Auftakt des Sommerjazz 2012

Pascal von Wroblewsky begeisterte zum Auftakt des Sommerjazz 2012

Der 6. Jazzsommer begann mit einem Paukenschlag. Von den Erwartungen des Publikums zeugte schon, dass alle Plätze in der Patronatskirche belegt waren. Der Name Pascal von Wroblewsky, aber vor allem wohl ihre ausdrucksvolle Stimme, hatten Besucher von nah und fern angelockt. Und sie kamen voll auf ihre Kosten. Gemeinsam mit Jürgen Heckel (Gitarre), dem Zeuthener Bulgaren Peter Michailow (Drums) und dem amerikanischen Bassisten Pepe Berns gab es Jazz vom Feinsten. Als Gast war Falk Breitkreuz dabei, der wie schon mit Fun Horns erneut zu überzeugen wusste. Viele Titel finden sich auf der neuen CD von Pascal von Wroblewsky, so von Deep Purple, Marvin Gaye, Bob Marley, den Doors und Janis Joplin. Das begeisterte Publikum belohnte die Künstler immer wieder mit kräftigem Zwischenapplaus und ließ sie nicht ohne eine Zugabe ziehen. Der Auftakt macht Appetit auf mehr und bis zum 21. Juli 2012 werden noch drei Konzerte, jeweils am Sonnabend, folgen. Der Auftakt bestätigte: Wer den Vorverkauf nutzt, läuft nicht Gefahr, die Konzerte zu...

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Akademie Brandenburgische Concerte

Akademie Brandenburgische Concerte

Wieder einmal war ABC (Akademie Brandenburgische Concerte) in der Patronatskirche zu Gast. Dieses Mal in der Besetzung. Heidrun Dittberner (1. Violine), Rainer Fournes (2. Violine), Regine Zimmermann (Violoncello) und Ayako Suga Maack (Klavier). Mit einem sorgfältig zusammengestellten Programm, in dem Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonin Dvorak erklang, eroberten die Musiker die Herzen des Publikums. Der phantastische Abend ging natürlich nicht ohne Zugabe zu Ende. Künstler und Publikum betonten, sich schon auf das nächste Konzert zu...

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Der König und sein Philosoph

Der König und sein Philosoph

Der König und sein Philosoph – Friedrich II. und Voltaire waren Gegenstand einer literarisch-musikalischen Veranstaltung mit der Gruppe Kalliope in der Kulturreihe unserer Gemeinde. Gisela M. Gulu führte durch die wechselvolle Freundschaft zweier großer Köpfe ihrer Zeit, die von Schwärmerei und Verachtung füreinander geprägt war. Lusako Karonga las aus Briefen von Friedrich II. und Voltaire und erweckte beide Hauptdarsteller so zum Leben. Das Publikum fand geistiges Vergnügen an den Disputen, die neben Lebensweisheiten auch Katzbuckelei und Intrigen offenbarten. Auch große Köpfe haben ihre schwachen, zum Teil charakterlosen Seiten. Doch es überwog der geistige Anspruch, der die beiden zueinander geführt hatte. Zeitgenössische Musik von Händel, Philipp Emanuel Bach, Johann Joachim Quantz und Friedrich II. selbst rundeten den kulturellen Genuss der Veranstaltung ab. Cembalo und Querflöte, hervorragend gespielt von Armin Baptist und der Hallenser Flötistin Ulrike Ködding sorgten für das notwendige höfische Flair. Die Künstler bedankten sich für die schöne Atmosphäre und das aufmerksame Publikum. Die Besucher des Abends würden sich sicher freuen, wenn das Team wieder einmal zu Gast...

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